Sicher im Internet unterwegs

Kennen Sie den Moment, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob sie den Link im Mail oder eine Datei öffnen sollen? In diesem Blogeintrag zeigen wir Ihnen einen Auszug der Arten von Schadsoftware und wie man sich dagegen schützen kann.

Sicher im Internet unterwegs
Symbolbild Malware

Kennen Sie den Moment, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob sie den Link im Mail oder eine Datei öffnen sollen? «Ich wurde gehackt», «ich habe mir ein Virus eingefangen» sind nur einige Beispiele, die wir aus unserem Umfeld hören. Daher ist es nicht so abwegig, auch mal ein wenig Paranoider zu sein.
In diesem Blogeintrag zeigen wir Ihnen einen Auszug der Arten von Schadsoftware und wie man sich dagegen schützen kann:

1. Computervirus – Das klassische Virus

Computerviren gibt es bereits seit der Entstehung von kommerziellen Computern. Ziel ist es, möglichst viel Schaden auf dem Gerät anzurichten. Verbreitet wird er über infizierte Dateien oder USB-Sticks.

2. Trojaner – Zugriff mittels Tarnung

Trojaner tarnen sich als harmlose Programme oder Dateien. Das Ziel dieses Virus ist die Schädigung und Ausspähung von persönlichen Daten. Ist dieser einmal im System, nimmt er Änderungen oder schädliche Aktivitäten ohne Wissen des Nutzers am Computer vor. Die Angreifer erbeuten durch diese Weise Passwörter und andere Zugänge.

3. Spyware – Wie Facebook, aber ohne Euer Einverständnis

Spyware ist dem Trojaner ähnlich. Ziel ist es, so viele Daten wie möglich auszulesen und zu stehlen. Der Unterschied zum Trojaner ist, dass Spyware die erbeuteten Daten klaut und der Hersteller diese weiterverkauft.

4. Wurm – Selbständige Weiterverbreitung

Der Wurm ähnelt sich dem klassischen Computervirus, der Unterschied besteht bei der Verbreitung. So benötigt der Wurm keine «Hilfe» von Nutzer um sich zu verbreiten. Er reproduziert sich selbstständig, findet Sicherheitslücken und nutzt diese Schwachstellen, um andere Computer zu infizieren.

5. Ransomware – Dein Computer ist die Geisel

Wie es der Name bereits sagt, nimmt dieser Virus den Computer als Geisel. Ransomware verschlüsselt die Dateien auf dem Computer und fordert eine Lösegeldsumme. Oft gibt sich der Virus als legitime Strafverfolgungsbehörde aus, die den Computer wegen illegaler Aktivität gesperrt hat.

6. Adware – Der Computer wird zur Werbeplattform

Viele Nutzer haben Adware auf ihrem Computer, ohne dass sie überhaupt merken. Adware platziert überall auf dem Computer Werbung, gehört daher zu den harmloseren Schadsoftware. Diese Art kann leicht bekämpft werden, oft genügt es, ein Adware Entfernungsprogramm auszuführen. Aus eigener Erfahrung können wir den AdwCleaner von Malwarebytes empfehlen, der bis jetzt jegliche Adware zuverlässig entfernt hat.

Prävention

Es kann immer vorkommen, dass man sich mit einem Virus infiziert. Jedoch kann man mit ein paar Massnahmen das Risiko verringern.

Updates von Programmen und Betriebssystem

Installieren Sie regelmässig Updates von Programmen und Betriebssystem. Es kann vorkommen, dass die Updates wichtige Sicherheitslücken schliessen.

Antivirus

Installieren Sie sich einen Antivirus. Bei Windows reicht der eingebaute Windows Defender. Achten Sie sich darauf, nicht mehrere Antivirus Programme installiert zu haben, da diese sich gegenseitig beeinflussen und die Geschwindigkeit beeinträchtigen.

Backup

Machen Sie regelmässig ein Backup von wichtigen Daten. Falls diese verschlüsselt oder geschädigt werden, können diese wiederhergestellt werden.

Hinterfragen Sie Mails von unbekannten Absendern. Achten Sie sich dabei auf die Grammatik im Text und Ihre Anrede. Zusätzlich können Sie auch die Absender E-Mailadresse überprüfen. Anhänge und Links sollten mit Vorsicht geöffnet werden.